tommiblog Unterhaltsames und Webfundstücke von Thomas Moseler 2011-04-20T02:39:47Z http://tommiblog.de/feed/atom/ WordPress tommi http:// <![CDATA[Primeval – Rückkehr der Urzeitmonster]]> http://www.tommiblog.de/?p=163 2011-04-20T02:39:47Z 2009-05-19T03:51:54Z British Enternainment ist im 21. Jahrhundert angekommen

Ich _liebe_ Primeval. Die Serie wird von Impossible Pictures für den britischen Fernsehsender ITV1 produziert und ist in England, sowie in Deutschland (ausgestrahlt von Pro 7) ein grosser Hit. Erzählt wird im lockeren Episodenformat, und trotzdem insgesamt und pro Staffel mit einem übergreifenden Handlungsfaden. Das Team aus zumindest hierzulande frischen Schauspieler-Gesichtern schlägt sich mit allerhand Urzeit-Getier herum – und das macht zumindest dem Zuschauer jede Menge Spass.

Das Prinzip der mittlerweile dritten Staffel der Serie ist einfach: die Geschöpfe schlüpfen durch Zeitlöcher, die sogenannten “Anomalien” in unsere Welt. Das perfide: diese Dimensionsrisse können überall auftauchen. Ein paar Unschuldige müssen meistens ihr Leben lassen, und das Format scheut auch nicht davor zurück, daß es Hauptfiguren (welchen, wird nicht verraten) an den Kragen geht. Ja, so ist das.

Insgesamt dominiert jedoch ein leichter und humorvoller Erzählton. Neben den sehr fantasievoll gestalteten prähistorischen Tieren (der Sender hat dafür sogar einen Wettbewerb ausgeschrieben, bei dem der Gewinner tatsächlich in die Serie eingebaut wird) brilliert jede Folge mit prächtigen Schauplätzen. Schon die Eröffnungssequenz zeigt in jeder Folge ein anderes, farbenprächtiges Tableau, das den Schauplatz und Ton der jeweiligen Folge vorstellt.

Weiteres Plus: die Charaktere. Den (wenn auch sehr hübschen) Nerd Connor verbindet eine unerfüllte (oder doch nicht?) Romanze mit der süssen, wenn auch eher als Mauerblümchen dargestellten Abby, die vor ihrem Job in der “Arche” im Zoo als Tierpflegerin arbeitete. Abbys Liebe zu allen Tieren gibt der Hatz auf die ungezogen randalierenden prähistorischen Ausreisser oft eine interessante und ungewohnte Note. Auch der als klassich arroganter Brite dargestellte Sir James Peregrine Lester, der ungeliebterweise die Arche leitet, ist einfach nur grossartig und trägt seinen Teil zum Spannungsfeld bei, das den Cast ausmacht.

Wer King Kong von Peter Jackson mochte, wird Primeval lieben: die Liebe zum Detail ist in jeder Szene sichtbar und mit Ausnahmen sind die “Kreaturen” sehr realistisch und State-of-the-art animiert. Daß kein T-Rex in Persona als Seriendarsteller zu gewinnen war, sollte man vermuten.

Ich fühle mich nach jeder der eine Stunde dauernden Folgen prächtig unterhalten. Ein Beweis, daß reine Unterhaltung durchaus anspruchsvoll sein kann und man eine eigentlich nach einem festen Muster gestrickte Serie auf Dauer spannend und überraschend halten kann. Ein gutes Gegengewicht zu meinem sonstigen Liebling “24″ mit Kiefer Sutherland. Eine hierzulande noch weitgehend unbekannte Serie “The big bang theory” wird in einem folgenden Blogpost zu Ehren kommen.

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tommi http:// <![CDATA[Highway Psychos]]> http://www.tommiblog.de/?p=156 2009-02-01T01:13:13Z 2009-02-01T01:13:13Z Beth arbeitet im NIrgendwo an einem amerikanischen Highway. Sie betreibt ein Motel und ein Diner, die gemeinsam haben, daß kaum jemand vorbei kommt. Eines Tages taucht ein zwielichtiger junger Mann auf. Als dieser blutend vor dem Motel zusammenbricht, kümmert sich Beth um ihn. Ebenfalls auftauchende Surfer, die den Fremden zu kennen scheinen, stürzen Beth in einen Konflikt, wem sie trauen soll.

Das langsame Erzähltempo und die ausgebleichte Optik sind wesentliche Stilmerkmale des Films und zeigen seine recht moderne Herkunft. Andere Rezensenten ziehen Parallelen zu Hitchcock, und tatsächlich kann man neben dem Plot auch in der Optik Verwandtschaften feststellen. Ähnliche Bilder finden sich z.B. im Film “Brick”.

Der wesentliche Grund, daß das Ganze hervorragend funktioniert, liegt im oben angesprochenen Grundkonflikt der Hauptdarstellerin: die Katze wird erst relativ spät aus dem Sack gelassen. Durch die Langsamkeit, die zunächst immer nur durch kurze Schockmomente durchbrochen wird, wirkt die durchaus auch vorhandene Action umso nachhaltiger. Diese Erzählökonomie würde man sich auch für manche moderne Effektschlacht im Kino wünschen, die oft des Guten zuviel tun und den Zuschauer einfach nur zuballern, wodurch die Rasanz ein Element der Beliebigkeit bekommt.

Die durchgehend recht unbekannten Darsteller (wobei der smarte Josh Lucas Mattew McConaughey ähnlich sieht, und die Hauptdarstellerin Radha Mitchell mich frappierend an Heidi Klum erinnert) tragen zu einem gewissen Gefühl der Authentizität bei.

Die Spannungsschraube wird immer weiter angezogen und es gibt dann auch durchaus richtig auf die Knochen, was hart und realistisch herüberkommt und trotzdem Spass macht :) :

Ich mag gar nicht mehr über den Film verraten, den ich nun schon zweimal im Fernsehen gesehen habe, wobei mir die Genialität erst beim zweiten Sehen so richtig aufging. Ein Geheimtip für Freunde des ungewöhnlichen Thrillers, der versucht, neue Wege zu gehen.

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tommi http:// <![CDATA[[rec] – kleiner böser Horrorfilm]]> http://www.tommiblog.de/?p=144 2008-12-07T06:08:41Z 2008-12-07T06:06:30Z Ángela Vidal ist Fernsehreporterin. Auf der Suche nach neuen Formaten hat ihr Sender das Format “Während Sie schlafen” erfunden, das nachts verschiedene Berufsgruppen aufsucht, um diese bei der Arbeit zu begleiten. Diesmal ist die Feuerwehr dran. Als diese zu einem nächtlichen Einsatz gerufen wird, scheint alles zunächst ganz harmlos, bis die anscheinend nur verwirrte alte Frau, die den Einsatz auslöste, einen Polizisten in den Hals beisst…

Wie viele Varianten des Zombiefilmes gab es schon? Noch bei George Romero und Nachahmern waren die Untoten schneckenlangsam und gerade dadurch so bedrohlich: entkommen konnte man Ihnen trotzdem nicht. Seit “28 Days Later” hat sich das geändert: die unfreundlichen Wesen sind neuerdings rasend schnell und toben wild. Mit einer solchen Art haben wir es auch in [rec] zu tun. Dem Genre neues Leben einzuhauchen ist angesichts der Fülle von oft ideenlosen Adaptionen kein leichtes Unterfangen, und dem kurzen, knackigen Film gelingt dies hervorragend.

Mit einfachsten Mitteln ist der Film effektvoll in Szene gesetzt, da er seine Beschränkungen als Stärke ausspielt. Die Kamera ist nach “Blair Witch” Manier eine unruhige Handkamera und sorgt für den pseudokumentarischen Stil. Dieser hat schon bei Cloverfield hervorragend funktioniert. Und auch hier wirkt die Szenerie umso bedrohlicher, als alles sehr real wirkt, man ist mitten drin, und immer mehr mit auf der Flucht.

Fast nie wird Musik eingesetzt – das würde die oben beschriebene Illusion auch zerstören. Wir begleiten die Reporterin und ihren Kameramann, die, zunächst in der Beobachterposition, immer mehr in das Geschehen hineingezogen werden. Zwischendrin wird wieder auf todlangweilige Dokumentation heruntergebremst, um dann umso heftiger loszulegen. Plötzlich befinden wir uns im Dunklen, und man kann die Bedrohung nicht sehen. (Wenn auch diese Idee aus “Das Schweigen der Lämmer” stammt). Die Spezialeffekte dürfen ruhig schlecht sein, das stört überhaupt nicht.

Wie fühlt es sich an, wenn die ganz normal langweiligen Mietshausnachbarn nach und nach zu reissenden Monstern mutieren? (Wir hatten es schon immer geahnt, was in denen steckt ;)   ) Wohl ganz genau so.

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tommi http:// <![CDATA[MadTV – 3-Minute-Meal]]> http://www.tommiblog.de/?p=134 2008-10-21T02:27:29Z 2008-10-21T02:12:58Z Guten Appetit

Harr – Kochsendungen. Gutgelaunte Hobby-und Profiköche zaubern in Minuten wahre Wunderwerke, scheinbar mühelos. Doch es geht auch anders. Wer danach noch Appetit hat…

Ja, es gibt auch Schauspieler in MadTV, die ich nicht so mag. Jedoch gehört Christa Flanagan definitiv nicht dazu. Sie ist erst später zum Cast gestossen und nicht immer grossartig, jedoch oft mutig. Z.B. die Rolle der peinlichsten Stand-up-Comedian der Welt Luann Lockhart muss man erstmal so bringen.

3-Minute-Meal ist evtl. auch eine orginial Fernsehsendung in den USA, das weiss ich nicht, auf jeden Fall aber ein feststehender Begriff für Ruckizucki-Gerichte. Meine Lieblingsstelle ist, als sie die Bananen aufmacht…
Hier gibt es noch ‘ne Folge.

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admin http:// <![CDATA[MadTV – Lorraine: Dance Lesson]]> http://www.tommiblog.de/?p=126 2008-09-23T13:04:27Z 2008-09-23T12:55:20Z Vergesst Jennifer Beals (Flashdance), vergesst Dirty Dancing, vergesst John Travolta. Hier kommt die wahre Dancing Queen…

Einer der krassesten “Recurring Characters” (Wiederkehrende Charaktere) in MadTV ist Lorraine. Mo Collins spielt diese wunderhübsche Familienmutter, deren Mann Carl heisst. (“Caaaaaarl!”). Der Hammer ist, dass Mo Collins eigentlich eine schöne Frau ist, jedoch spielt sie in den krassesten Masken die hässlichsten Rollen. Dazu kommt ihr natürliches Talent für Grimmassen. Get into the groove!

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admin http:// <![CDATA[Evil – Buch von Jack Ketchum]]> http://www.tommiblog.de/?p=114 2008-09-21T07:53:39Z 2008-09-21T07:40:53Z Ein Schlag in die Magengrube

Ich sah den gleichnamigen schwedischen Film (auch recht klasse) und suchte danach auf Amazon. Dabei geriet ich auf die Buchkritik von “Evil” und die Leserkommentare machten mich neugierig. Etwas peinlich ist mir, dass das wohl auch mit meinem Faible für extrem gewalttätige Filme zu tun hat.

Alles fängt ganz harmlos an: Daniel wohnt auf dem Dorf im Amerika der fünfziger Jahre. Er erzählt vom recht idyllischen Kinderleben. Es gibt zwar ein paar verrückte Nachbarskinder, doch eigentlich läuft alles ganz normal. Bis im Nachbarhaus zwei Waisen aufgenommen werden, Meg und ihre Schwester, die bei einem Unfall ihre Eltern verloren haben. Die aussergewöhnlich hübsche und lebensfrohe fünfzehnjährige Meg fällt auf im Dorf, und Daniel verliebt sich sofort in sie, auch wenn ihm das anfangs nicht bewusst ist.

Die zwei Gesichter der Ruth

In ihrer Pflegemutter Ruth aber scheint Meg einen komplett falschen Schalter umgelegt zu haben. Aus Gründen, die erst im Verlauf der Geschichte schemenhaft klar werden, hasst Ruth Meg. Was zunächst als die lieblose Behandlung von ungebetenen Pflegekindern beginnt, steigert sich langsam immer weiter. Die Fassade der ach so toleranten Ruth bekommt Risse und der Leser Angst.

Ich will nicht zuviel verraten, doch man kennt den groben Plot sowieso in anderen Buchkritiken. Und selbst wenn man genau weiss, was passieren wird, ist es immer noch böse schockierend. Am Ende befindet sich Meg im Keller des Hauses und man kann sich denken, was Ruth ihr antut. Und nicht nur sie: Ihre Kinder und auch viele Nachbarkinder machen mit. Unvorstellbar? Auch wenn das ein oft missbrauchtes Label ist: das Buch beruht auf einer wahren Geschichte.

Ach, kennen wir doch, Saw, Hostel, wohl ein Autor, der auf die Welle der Gewaltpornos aufspringen will, ist die instinktive Reaktion. Weit gefehlt. Sehr weit. Ist dies eine Horrorgeschichte? Eigentlich nicht. Es geht um etwas anderes.

Durch den Ich-Erzähler Daniel bekommt die Geschichte eine sehr ungewöhnliche Perspektive. Es geht um seine Mitschuld, die ihn auch dreissig Jahre später nicht ruhig schlafen lässt. Auch geht es um beginnende Pubertät, darum, dass sexuelle Energien auch etwas Gewalttätiges haben, um die Faszination von Gewalt und Macht.

Das Buch tut weh

Das, was alle Rezensenten schrieben, trat tatsächlich auch bei mir ein: mir war nach Lesen des Buches noch drei Tage schlecht. Man fühlt sich mitschuldig, bekommt eine Vorstellung davon, wie es ist, wenn in der Nachbarschaft so etwas wirklich passiert, wie sich ein Mensch fühlt, dem es passiert. Es ist alles erschreckend real. Immer wieder gibt es Passagen, in der die Kinder Meg helfen wollen, in der das Tempo verlangsamt wird und scheinbar ins Normale zurückbringt. Nur um dann in sinnloser Gnadenlosigkeit die Schraube weiter anzuziehen.

Eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Ton des Filmes hat “Funny Games” von Michael Haneke. Wer diesen Film mochte (obwohl, mögen kann man sowas nicht), der sollte “Evil” lesen. (nicht das Vorwort von Stephen King lesen, er verrät die komplette Geschichte).

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admin http:// <![CDATA[iphone oder doch nicht]]> http://www.tommiblog.de/?p=105 2008-11-11T06:22:00Z 2008-09-13T02:09:33Z Neidlose Bekenntnisse eines Abstinenten

Tjaja, das iphone. Lange wurde es angekündigt, die einen zweifelten an seinem Erfolg, die anderen waren fest davon überzeugt. Und jetzt, ca. ein Jahr nach seiner Veröffentlichung, ist es immer noch praktisch konkurrenzlos. Nicht nur das beste Bedienkonzept, sondern tatsächlich das einzig vernünftige. Grösstes Display, bester Touchscreen. Plus den Apple-Suchtfaktor…

Selber habe ich eine irrationale, aber langanhaltende Abneigung gegen Apple, auf die ich hier nicht weiter eingehen will, denn sie tut nichts zur Sache, und wer weiss, vielleicht werde ich sie mal überwinden… Habe das iphone erst einmal in der Hand gehabt, aber die Bedienung fühlt sich einfach fantastisch an, und alles sieht super aus. Sehr rund, sehr überzeugend.

Was man sich angesichts des ungeheuren Erfolges des einzigen Smartphone, das Spass macht, fragt: Warum hat die Konkurrenz derartige Schwierigkeiten, das Konzept einfach zu kopieren und etwas vergleichbares auf den Markt zu bringen? Versuche wie das Qbowl von Samsung oder die verschiedenen HTC-Geräte blieben immer halbherzig und patzten in der wichtigsten Disziplin, der Bedienung. Die Bildschirme sind oft zu klein, der Touchscreen reagiert zu träge…

Es gibt wahrscheinlich nur eine wirkliche Erklärung: Apple ist seiner Zeit tatsächlich voraus, und die Konsequenz, mit der die Firma ihre Produkte durchplant und umsetzt, ist ohne Beispiel in der Branche. Konsequent aus Nutzersicht gedacht, konsequentes und puristisches Design, das jeden Preis gewinnen kann, und immer als geschlossenes System gedacht. Das ist schon klasse.

Ich will trotzdem keines ;) Meine Vorfreude auf Android und die dazu passenden Geräte wird durch Google’s Chrome und die gerechtfertigten Diskussionen darum getrübt, und andere Initiativen sind noch weniger marktreif oder haben ein träges Windows Mobile. Doch halt, neulich durfte ich mal ein HTC Touch Diamond ausprobieren. Das ist schon bei 70%, aha, die Konkurrenz schraubt mächtig in der Garage…

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admin http:// <![CDATA[Mad TV – Betrunkene Präsentation]]> http://www.tommiblog.de/?p=95 2008-11-11T06:20:35Z 2008-09-07T06:24:44Z Ein wichtiges Geschäftsmeeting mal ganz anders

Vor einer wichtigen Präsentation ist fast jeder nervös. Verschärft wird die Situation, wenn ein wichtiger Kunde anwesend sein wird. Was liegt also näher, als sich etwas Mut anzutrinken?

Durchzufeiern, empfielt sich allerdings nicht, besonders, wenn man dann spät in der Nacht noch die Power-Point Folien überarbeiten muss. Nicole Parker in einer Glanzrolle – wer wünscht sich nicht, die Angst zu besiegen und stattdessen mal richtig Gas zu geben?

Es ist immer wieder interessant, in welchen verrückten Perücken und Verkleidungen die MadTV Cast-Mitglieder in den Sketchen auftauchen, und dabei hat jeder Schauspieler seine Stärken. Nicole Parker spielt oft relativ “normale” Menschen (mit wenig Kostümierung), die Opfer unglücklicher Umstände werden. Hier dreht Sie allerdings den Spiess um, und wer die Dame nach diesem Auftritt nicht liebt, hat selber Schuld…

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tommi http:// <![CDATA[Coupling – britcom at its best]]> http://www.tommiblog.de/?p=59 2008-11-11T06:21:03Z 2008-08-18T06:06:57Z Peinlich gibt es nicht

Steve mit Jane, Patrick mit allen und Jeff nur für sich selber: das hört sich nicht nach einem besonders prickelnden Konzept für eine Comedy-Sitcom an. Jedoch ist die leider viel zu kurz gelaufene BBC-Serie “Coupling” (geschrieben von Steven Moffat) schon ein Highlight. So richtig abgehen tut das natürlich wieder am besten im englischen Original.

Gute Nerven und keine Angst vor peinlichen Situationen sollte man schon haben, wenn Jeff Susan erklärt, was ein “Porno-Kumpel” ist, oder Susan sich – reichlich erfolglos – im Restaurant im Dirty Talk versucht. Die Folgen sind kurz (30min) und haben jeweils ein ganz klares Thema, das dann auch knackig auf den Punkt kommt. Patrick nimmt vorzugsweise die Schäferstündchen mit seinen (vielen) Eroberungen auf Video auf. Die Komplikationen, dies sich daraus ergeben, kann man sich vorstellen…

Der heimliche Star ist Jeff, der mit Frauen so gar nichts auf die Reihe bekommt, aber allerhand seltsame und doch hilfreiche Theorien zur Hand hat. Die Verwicklungen schaukeln sich oft geradezu apokalyptisch hoch, und irgendwie steht immer gerade der in der Tür, den man am wenigsten gebrauchen kann. Jeder Charakter hat seine Macken, jeder bekommt sein Fett weg und steht öfters ziemlich dumm da, vielleicht mit Ausnahme von Susan, aber auch die kommt nicht ungeschoren davon.

Einige Folgen liefen auf Comedy Central, aber am besten kauft es sich auf DVD, denn in Ruhe genossen, macht es am meisten Spass. Anspieltips: Erste Staffel, erste Folge “Flushed”. Zweite Staffel “Jane and the truth snake” und vierte Staffel “The naked living room”. Auf jeden Fall darauf achten, das Original von BBC zu bekommen. Es gibt ein amerikanisches Remake, das ich nicht gesehen habe, es soll aber lange nicht so gut sein. Ein wenig mehr zum Thema in den Kommentaren bei Amazon.

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admin http:// <![CDATA[WordPress begeistert]]> http://www.tommiblog.de/?p=55 2008-11-11T06:21:29Z 2008-08-17T06:12:23Z Nachdem ich die letzten 1 3/4 Jahre CMS-technisch fast ausschliesslich mit Drupal verbracht habe, soll Tommibolg wiederbelebt werden. Ich ich neugierig auf das neue WordPress, und die Welt hat doch noch mehr zu bieten ausser Drupal. Es ist sehr erfrischend, sich in einer anderen Umgebung wiederzufinden. Und mal schauen, wie die WordPress-Comminity so drauf ist.

Dass ich ohne diese kaum weiterkomme, merkte ich gleich am Anfang: Es hat sich ein fieser Bug eingeschliehchen, der mir einen Fatal Error: Out of Memory Fehler beschert, und zwar nur, wenn ich meine Posts verwalten will, und den “Manage” Tabe anklicke. Mal schauen, wie lange es dauert, dies zu lösen. Einstweilen Grüsse an alle WP-User.

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