Monatsarchiv für August, 2008

The Hills have Eyes

Was die neueren Horrorfilme versuchen, Tarantino schon lange kann und “SAW” und “Sieben” als einzige geschafft haben, kann man auch über diesen Film sagen: er ist in Passagen wirklich heftig.

Auf ein Bild werde ich hier bewusst verzichten, denn was mir dazu einfällt, ist alles nicht schön.
Die Geschichte ist bekannt: eigentlich harmlose Urlauber (westlicher Staat?) kämpfen gegen barbarische Hinterwäldler (islamischer Staat, früher Russland, wer auch immer…)
Die Geschichte ist also universell und wurde so gesehen in Texas Chanisaw Massacre, neulich Wrong Turn, z.B. auch the Devils Rejects oder House of Wax in Abwandlung, es gibt noch viel mehr. Gemeinsam mit den ganannten Filmen ist auch die verschwitzte, staubige Wüstenatmosphäre, das Fernsein von jeglicher Zivilisation. Die Helden befinden sich in der Welt der anderen, sind ausgeliefert, müssen sich hier behaupten, um zu überleben. Natürlich werden erst welche getötet. Natürlich setzen sie sich irgendwann zur Wehr (und wir alle fiebern mit, mal ehrlich, go, brother, go!). Das Ende ist offen, da gibt es verschiedene Varianten, so auch hier.

Also nochmal: der Grundplot bietet wenig Überraschungen. Schon aber die Umsetzung. Genaugenommen gibt es eine Szene in der Mitte des Films, die den eigentlichen Höhepunkt darstellt. Über ca. 5 Minuten wird der Horror immer mehr gesteigert, das ist der absolute Hammer. Und da ein gewisser Kontakt zu möglichen Realitäten gewahrt bleibt, sage ich euch: das möchtet ihr nicht erleben, was den Leuten da zustösst.

Blut wird auch viel vergossen, vor allem gegen Ende fast inflationär. So gesehen ist es teilweise erstaunlich splatterig, obwohl das schon eine stark geschnittene Fassung sein dürfte. Aber das passiert nicht als Selbstzweck, zumindest wirkt es nicht so. Ich sage mal voraus: was “Hostel” vielleicht schaffen wird und dafür im Vorfeld über das Filmplakat schon viel verschenkt (also bitte, wer kann da hingehen und sich nicht als Folterfan outen?), hat dieser kleine Film mit bewundernswerter Konsequenz locker vorgelegt.

Also wenn ihr euch gerne gepflegt erschrecken lasst und auch den Helden gerne mal selber zulangen seht – geht hin, es lohnt sich.

jetzt kommentieren? 17.August 2008

Ball Paradox – Hannover 96

Von der Kunst des antizyklischen Fussballs

Derzeit haben unsere roten Riesen, die gesamte Presselandschaft inkl. Fanforen mit einem seltsamen Pänomen zu tun. Der Aufschwung in der Spielkunst von 96 geht einher mit einem Abschwung in den Ergebnissen. Versuch einer Stellungnahme.

Seit dem Abschied eines gewissen Krupnicovic bemüht sich der (halb) -prominent verstärkte Kader, die dadurch gerissene Lücke zu schliessen. Und zwar vergeblich. Mal mit grandiosem Scheitern, mal mit deprimierendem Stumpfgekicke. Aber alle waren sich schon einig: ohne Spielmacher geht es nicht, wir brauchen den Messias. Aber woher nehmen? Sousa ein Weichei, Yankov zu konfus und irgendwie zu jung (man spricht mittlerweile immerhin deutsch).
Micoud zu teuer und obendrein zu zickig, Ronaldinho zu schiefe Zähne, Deco hat ne Oma in Deuschland, die er derart fürchtet, dass er selbst beim Confed Cup das Hotel nicht verliess.

Nun begab es sich aber zu der Zeit im Weserstadion, dass hohe Motivation gegen den vermeintlich starken Gegner mit ansatzweise aufkeimendem Kombinationsspiel zusammentraf und eine Halbzeit gezaubert wurde, dass es eine Pracht war. Jawohl, meine Herren, Kombinationsspiel, ihr habt richtig gehört. Etwas, das ohne Rangnick und den o.g. abgewanderten Herrn für alle Zeiten von uns gegangen schien.

Jetzt mal etwas ernster: Klar, die Gründe, warum dieser Hoffnungsstrahl dann absurderweise in die höchste Saisonniederlage mündete, sind hinreichend diskutiert worden: Ladehemmung im Sturm, sonst nichts. (Sonst nichts ist allerdings eine Verharmlosung, wer sich an die lange, lange Auszeit eines gewissen Miro Klose erinnert, weiss, wie lange sich sowas hinziehen kann).
Zusätzlich ein indisponierter Mertesacker.

Die eigentliche Frage aber ist doch: wie soll man so ein absurdes Spiel bewerten, wie den Kopf freibekommen (das gilt ja vor allem für die Spieler). Denn schliesslich ist es ja so: falls diese wiedererstarkende Kombinationsfreude keine Eintagsfliege gewesen sein sollte, ist es ja eher so, dass wir uns um unsere Kicker keinerlei Sorgen zu machen brauchen. Dann ist der UEFA-Cup nächste Saison tatsächlich erreichbar. Denn auch nach diesem Spiel wage ich zu behaupten: Die Abwehr steht, dank Ewald. Und zwar auch ohne Mertesacker, wie man zwischenzeitlich gesehen hat, als er verletzt war. Der Sturm ist auch nicht schlecht besetzt. Wir haben auf den Aussenbahnen durchaus noch Eisen im Feuer (Schröter rechts, Halfar links, wenn er weiter vorne eingesetzt wird).

Ich schlage folgendes vor: Wir sollten von den Bremern lernen. Was ausgerechnet von denen, die uns so peinlich vorführten? Jawoll, genau von denen. Schliesslich macht Werder nicht erst seit gestern und zumindest seit Thomas Schaaf Trainer ist vor, wie man gegen die übermächtigen Bayern zumindest ansatzweise bestehen kann. Immer wenn sie Gefahr laufen, um die Meisterschaft mitzuspielen, und die Medien durchdrehen, werden Allofs und Schaaf gefragt nach Bayernjäger, Tabelle und PiPaPo. Und immer die gleiche, einzig richtige Antwort: Wir konzentrieren uns ganz auf uns, wir müssen sehen, dass wir besser spielen, dann kommt der Rest von alleine.

Dies Motto beherzigt, und mir ist nicht bange.

Originalpost vom 29.03.2006

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Capuccino und Zigarren – Genuss

Nur echte Sünden machen glücklich

Jetzt outet sich die Redaktion als Drug Victim. Die beiden Sachen passen einfach prima zusammen, wobei Capuccino immer prima in Gesellschaft genossen werden kann, aber selbst ein einfacher Zigarillo doch schon brutal stinken kann, wenn man nicht darum gebeten hat. Inbegriff von Lebensqualität und sich Zeit lassen, werde ich noch öfter auf das Thema zurückkommen. Es lohnt sich, in die Tiefe des Geschmacks vorzudringen…

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Mühsam nährt sich… – Hannover 96

Die Landeshauptstadtskicker auf dem mühsamen Weg nach oben

Tritt
Tja.
Das ist schon fast alles, was einem dieser Tage zu den Roten einfällt (Stand 08.02.06). Es läuft einfach nicht rund. Dabei haben wir alles versucht. Stürmerkauf. Trainerwechsel. Systemwechsel. Wechsel der Führungsetage.
Und immer suchen wir nach Gründen. Dabei fallen einem immer exotischere Herleitungen ein. Eine (allerdings wohl nur für mich persönlich) gar nicht mal so weit hergeholte ist, dass die Sterne ungünstig stehen. Jawoll, ich oute mich als Astrologieanhänger. Ein Mannschafts-Horoskop in einer grossen Sportzeitung prognostizierte 96 Ladehemmung im Sturm bis weit in die Rückrunde hinein. Für nüchternere Geister kann mans so ausdrücken: unsere Zeit ist noch nicht gekommen.

Wenn man sich die Spiele anguckt, drängt sich natürlich auf: die spielerische Linie fehlt. Irgendwie scheinen sich die Akteure nicht richtig zu verstehen, allen voran Vahid Hashemian und Thomas Brdaric. Pässe kommen nicht an, Laufwege enden im Nichts. Aber an den beiden wird es nur exemplarisch sichtbar. Sicherlich: der spielerische Integrationsfaktor Krupnikovic fehlt ersatzlos. Offensives Mittelfeld und geordneter und trotzdem schneller Spielaufbau findet nicht statt. Das ist sicherlich der konkreteste Ansatzpunkt. Aber auch hier beisst sich die Katze wieder in den Schwanz: Spielaufbau kommt ja durch das Zusammenspiel aller Akteure zustande und man kann ihn nicht von einer Person erwarten. Das hat man ja gesehen, wenn Krupi einen schlechten Tag hatte. Also sind wir wieder am Anfangspunkt. Statt des Ganzen sehen wir nur die Summe der Teile. Aber warum?

Wie wäre es damit: manche Sachen sind unerklärlich, und selbst mit Erklärungen ist noch nichts gewonnen. Auch wenn mein Kollege Sören um solche nicht verlegen ist. Man kann nur weiterhin alles versuchen und die Hoffnung nicht aufgeben, irgendwann kommt die Zeit.

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Timmerbergs Tierleben – Bücher

So unterhaltsam kann fundiertes Wissen sein

Mein aktuelles Lieblingsbuch. Was sie eigenlich gar nicht über Tiere wissen wollten, aber nie wieder vergessen werden. Helge Timmerberg und Frank Zauritz machen einen virtuellen Rundgang durch den Zoo, und jedes Tier kriegt sein Fett weg. Mit viel Liebe und nicht weniger Wissen werden hier knackig und unterhaltsam die Eigenarten der verschiedenen Flossen- Vierbein- und sonstwie bewegten Kreaturen beschrieben und aufs Korn genommen.

So weiss man z.B. über Heinz, den Hornfisch eigentlich nichts, genauso verhält es sich beim Seedrachen, der deshalb noch nicht mal einen Namen hat. Allein die Namen reizen schon zum Schmunzeln. Serafe, die Giraffe, Antje, die Seelöwin (ja genau, DIE Antje, das Wappentier von NDR2), Kunigunde, die Wölfin.

Und das gefährlichste Tier des ganzen Zoos ist? Na? Der Löwe? Der Panther? Sie raten es nicht. Bruce Lee, der Strauss, ansonsten dumm wie Brot. Wer nach diesem Buch die Tiere nicht in sein Herz geschlossen hat, ist wohl Gärtner oder hat Katzenallergie.

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Goldene Zeiten – Filmtip

People are different in Unna

Glaubt den Kritikern nicht. Geht hin! Brillianter und gleichzeitig rührender Film von Peter Thorwarth (Bang Boom Bang / Was nicht passt wird passend gemacht), der auch voll auf die Knochen geht.

Als grosser Fan von “Bang Boom Bang” und dem anderen obengenannten Film war ich schon ein wenig gespannt, was denn auf mich zukäme. Der (Anti-)Held Ingo (Wotan Wilke Möhring) ist Eventmanager und eine fast perfekte Marius Müller-Westernhagen-Kopie aus dessen frühen Jahren, vor allem auch vom Charakter her, den er spielt. Man leidet mit ihm, man befürchtet das Schlimmste, man denkt, oh Gott, das dicke Ende wird noch schlimmer.
Ingo ist meistens peinlich und verstrickt sich nicht in ein Netz aus Lügen. Nein, er hängt schon hoffnungslos drin. Die Ergeignisse rund um ein Jet-Set Golfturnier und lauter Hochstapler spitzen sich in typischer Thorwarth-Manier zu, und dann passiert das unerwartete: ein ernsterer Ton wird angeschlagen. Stellen Sie sich vor, Sie befünden sich tatsächlich inmitten dieses heillosen Schlamassels.

Für mich ein mutiger Schritt, der die Bilder länger haften lässt und einen grossen Zugewinn an Dynamik bedeutet. Der Übergang dahin ist zugegebenermassen holprig – na und? Zurück bleibt eine Parabel über die Verführungen des Erfolgs, über die Haltbarkeit von Täuschungen und die Probleme von Frauen mit supergutem Aussehen (davon gibt es hier einige). Lassen sie sich mitnehmen über diese Buckelpiste, aber machen sie vorher etwas Skigymnastik. Ich habe die meiste Zeit schallend gelacht, vielleicht tun Sie es auch.

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Angela Merkel – da geht noch was

Was niemand vermutet hat, deutet sich an: Angela Merkel könnte unser aller Heldin werden. Das, was alle als Grund für ihr Scheitern prognostiziert haben, wird zur grossen Stärke: mangelnde Ausstrahlung, die andersrum aber bedeutet: persönliche Eitelkeiten sind ihr nicht so wichtig. Wie es sich wirklich verhält, weiss man nicht, dazu haben wir alle zu selten mit ihr beim Frühstück gesessen.

Aber ich möchte behaupten: unserer Kandesbunzlerin geht es weniger um die ebenganannten Eitelkeiten, als um Inhalte. Und das ist einfach unglaublich in einer Politikkultur, deren Pendel mit Schröder genau in die andere Richtung (Personenkult statt Leistung) auszuschlagen schien.

Noch ist es zu früh für eine Bewertung, denn noch hat sie nichts erreicht. Aber schon mehr als einmal hat sie überrascht (siehe z.B. Vermittlerrolle auf EU-Kongress), doch zum gegenwärtigen Zeitpunkt kann man nur eines sagen:
Go, Angie, go!

Der Post wurde ursprünglich erstellt am 02.02.2006

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Dick und Jane – Filmtip

Überdrehte Komödie um kreative Wege aus der Arbeitslosigkeit

Dick (Jim Carrey) und Jane (Leoni Harper) haben ein Problem. Gestern noch waren sie solide und mit Perspektive beschäftigt und wohnten in einem teuren Haus in einer teuren Gegend. Doch heute schon gerät diese heile Welt erheblich aus den Fugen. Während Jane ihren grässlichen Job mit einem Lachen im Gesicht kündigt, wird Dick von seinem Boss übel mitgespielt. Er freut sich über die Beförderung zum PR-Chef, doch allzu schnell muss er feststellen, dass in seiner Firma etwas faul ist…

Ehe sie sichs versehen, sind beide ohne Job, und ein neuer ist nicht in Sicht. Spätestens als der Strom abgestellt wird, begreifen Dick und Jane den Ernst der Lage. Nachdem verschiedene Versuche, die Kurve zu kriegen, in aberwitzigen Desastern enden, drehen sie den Spiess um und werden ehrliche Kriminelle.

Der Film legt nochmal einen Zahn zu, und Jim Carrey und Leoni Harper erweisen sich als tolle Besetzung. Harper wird keinesfalls vom Comedy-Star an die Wand gespielt, sondert ist als Filmcharakter meist die ausgebufftere von beiden. In rasanter Bonnie-und-Clyde-Manier werden die beiden vorübergehend zu recht erfolgreichen Gangstern; noch lustiger ist allerdings, welch ein Versager Jim Carrey zunächst als Räuber ist.

Im Stile älterer Hollywood-Komödien ziehen sich die Darsteller hier selber durch den Kakao und schrecken auch vor plakativer Hässlichkeit nicht zurück. Schade ist, dass der Duktus etwas hektisch gerät, und dem Zuschauer kaum Zeit gelassen wird, Sympathie für die Helden zu entwickeln. Eine Beruhigung hier und da und eine feinere Charakterzeichnung hätte dem Film gutgetan. Dafür ist das Gagfeuerwerk aber erste Sahne, bei unserer Vorstellung im Kino wurde allenthalben laut und herzlich gewiehert, das Publikum war dabei.

Wer Jim Carrey mag und auf High-Speed Komödien steht, wird prächtig unterhalten.

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King Kong – Filmtip

Neuverfilmung von Peter Jackson lässt kein Auge trocken

Bei der Rezension dieses Filmes kann man schon ein paar Superlative herausholen. Mit über 200 Millionen Dollar ist er schliesslich auch der vorerst teuerste aller Zeiten. Da es auf angelaufen.de schon eine Zusammenfassung einiger (also wirklich einiger) Kritiken gibt, kann ich hier freien Herzens subjektiv zu Werke gehen.
Na, dann will ich mal meiner Begeisterung Ausdruck geben.

Das Opus ist rund drei Stunden lang, und es wird keine Sekunde langweilig. Haarsträubendste Actionszenen in der Mitte des Filmes werden eingefasst von ruhigen und nachdenklichen Momenten am Anfang und im letzten Teil, die in New York spielen. Dieser Spannungsbogen wird perfekt durchgehalten und man verlässt das Kino völlig durchgeschüttelt, und trotzdem auch berührt. Und das, obwohl die Story von den wichtigsten Plotwendungen her sattsam bekannt ist.

Die Spezialeffekte sind von einer nie dagewesenen Perfektion und Jackson haut aufs Mett, was die Rendering-Engine hergibt. Man sieht dabei in jedem Detail, wie teuer das gewesen sein muss. Der Effekt ist allerdings, dass vor allem die Figur King Kongs definitiv nicht mehr digital animiert aussieht, und der Zuschauer das irgendwann schlicht vergisst. Eine Szene, wo Kong sich einen Kampf mit dem T-Rex liefert, steigert sich mitutenlang bis ins Absurde, und man hält abwechselnd den Atem an vor Schreck und muss dann wieder brüllend lachen. So etwas, das verspreche ich euch, habt ihr im Kino noch nicht gesehen.

Doch das ist nur die Hälfte der Medaille. Was das ganze Effektspektakel, das sonst leicht auseinanderfallen könnte, zusammenhält, ist etwas anderes. Es wird glaubhaft vermittelt, wie sich zwischen King Kong und Ann Darrow (gespielt von der grossartigen Naomi Watts) eine Beziehung entwickelt. Und das wesentliche spielt sich dabei im Gesicht des Gorillas ab: dieses Mienenspiel des Affen ist der eigentliche Star des Filmes. Wie die weisse Frau nach anfänglicher Todesangst immer mehr Symphatie und schliesslich so etwas wie Liebe (soweit das sein kann, es ist klar, dass nicht geknutscht wird) für den Affen entwickelt, das rührt einfach zu Tränen.

Wer keine Angst vor Spoilern hat, kann auch die Kritik von Karsten Baumgart auf Filmstarts.de lesen. Baumgardt geht ausführlich auch auf Hintergründe der Produktion ein.

Wer der Name der Rose, Blade Runner und Terminator 2 (für mich DIE optisch eindrucksvollsten Filme, die ich jemals gesehen habe) mochte, wird den Film lieben. Wer für so etwas nichts übrig hat, sollte vielleicht lieber nicht hingehen. Für mich bleibt es der Film des Jahres, Harry Potter und auch Star Wars können da nicht mithalten, das ist meine subjektive Meinung.

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